Hilfreiches aus dem Tierärztlichen Institut für empirisch-evidenzbasierte canIBD- und Artemisia annua-Therapie Dr.med.vet.E.M.Breuer

Ist mein Hund von IBD und/oder IGOR® betroffen?

canIBD betrifft Darm, Psyche und Umfeld Ihres Hundes zugleich. Deshalb behandeln wir alle 3 Ebenen – sozio, psycho, somatisch. Empirisch fundiert, telemedizinisch erreichbar, verständlich erklärt.

SPS-Therapie = sozio-psycho-somatische canIBD-Strategie, der Gamechanger. Es lohnt, wirklich! verstehen zu wollen, dazu studieren Sie bitte diese Seiten.

Die häufigsten Symptome bei IBD/IGOR des Hundes

SOZIO

PSYCHO

SOMATISCH*

*somatisch = den Körper betreffend

PSYCHO / SOMATISCH

Die klinisch evidente SPS-STRATEGIE bei caniner IBD/IGOR® (canIBD/Reizdarm) auch Ihres Hundes

SPS ~ sozio-psycho-somatische* canIBD-Strategie, der Gamechanger. Es lohnt, sie wirklich verstehen zu wollen, dazu studieren Sie bitte die Seite! (*somatisch = den Körper betreffend)

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Die häufigsten Symptome bei IBD/IGOR des Hundes = Hilferufe

Grundsätzlich stellen die sogenannten „Symptome“ bei IBD/IGOR leider meist nicht erkannte Kommunikationsversuche = Hilferufe der komplex leidenden canIBD-Patienten dar. Eine lösungsorientierte ruhige „Drohnenschau“ auf das Gesamtgeschehen tut zwingend Not!

Andere Probleme sind deutlich leichter erkennbar: der gebrochene Knochen zeigt sich im Röntgenbild. Wenn der Hund sehr viel trinkt, kann eine Laboranalyse zeigen, ob Nierenprobleme oder Diabetes vorliegen, aber bei canIBD gerät die Diagnostik oft an ihre Grenzen.

Folgende zeitlich versetzt immer wieder (zunehmend) auftretende Beobachtungen/ Schübe weisen auf IBD/IGOR® hin:
Der Hund leidet unter chronisch-wiederkehrendem Durchfall und/oder schmerzhaftem Kotdrang, es kommt zum Teil zu explosionsartigen Kotentladungen

Auf dem Kot des Hundes sind schleimige (teils blutige) Kotauflagerungen zu finden (überstürzte Darmzellerneuerung, typisch für stressinduzierten Reizdarm, natürlich ggf. auch des Menschen).
Analbeutelbeteiligungen (zu voll, entzündet, abszedierend, Tumorosen) signalisieren zu geringen Entleerungsdruck durch zu weichen Kot und Dysbakterie auch infolge Futtermatrixintoleranz.

Dem Hundebesitzer fällt ständiges unzuordenbar irritierendes Schmatzen, Züngeln oder Schlecken (Beispiel hier) seines Lieblings auf, auch Pfoten- und/oder Teppichlecken (lick-fit, Beispiel hier) und sich kratzen können ein Hinweis auf IBD/IGOR® des Hundes sein, wobei diese als seelische Verlegenheitshandlungen zu sehen sein mögen.
Wenn ihr Hund zu manischem Benagen der eigenen Hundebeine neigt, sollte dies den Tierbesitzer sensibilisieren.

Ebenfalls aufmerksam werden sollte man, wenn der Vierbeiner unter Sodbrennen und/oder „Rülpsen“ leidet. Auffällig sind auch Kotfressen und/oder teilweise unstillbare Gier des Hundes nach (Magensäure puffern sollenden?!) Fremdkörpern wie Erde, Holz, Socken, Textiles…(= PICA-Syndrom), was bis zu (wiederholten?!) Fremdkörper-OP´s führen kann.

Bei vielen betroffenen Hunden tritt nächtlicher Stuhldrang und/oder nächtliche Unruhe auf (meist morgens 2-5 Uhr).
Immer wieder kann die Gebetsstellung des Hundes als Ausdruck des Oberbauchschmerzes beobachtet werden. Unangenehme Flatulenzen (Blähungen) und/oder auffallend laute Darmgeräusche sind gleichermaßen Anhaltspunkte für das Vorliegen von IBD/IGOR®. Epileptiforme Anfälle durch sukzessive neurobiologische Triggerungen kommen gelegentlich ebenso vor.

Sowohl Erbrechen, morgendliche Übelkeit als auch Appetitlosigkeit gehören zu den Anzeichen, die auf IBD/IGOR® des Hundes hindeuten können. Auch wenn Ihr bester Freund unter Gewichtsverlust leidet, Sie eine Verhaltensauffälligkeit des Hundes wie Ängstlichkeit oder auch Aggressivität wahrnehmen oder es zu nächtlicher Inkontinenz / Tröpfeln (Fallbeispiel hier) kommt, können dies Warnhinweise für IBD/IGOR® des Hundes sein.

Uns sind in unserer langjährigen Praxis etliche Fälle begegnet, bei denen die Hunde durch den massiven IGOR (aufsteigende Magensäure) nicht mehr in der Lage waren zu bellen und stark unter Heiserkeit litten, auch (sodann dienstunfähige) Polizeihunde waren davon betroffen.
Sollten Sie mehrere dieser Symptome bei Ihrem Hund feststellen, empfehlen wir Ihnen unseren KI-gestützten komplexen FRAGEBOGEN, der schnell Klarheit schaffen kann, ob bei Ihrem Hund IBD und/oder IGOR® vorliegt. Weitere Informationen zu den Symptomen finden Sie auf der Seite INFORMATION.

Differentialdiagnostik: in erst EINEM mitgeteilten Fall konnte offenbar laut einer Kotprobe der bislang beim Hund sehr seltene Große Leberegel (Fasciola hepatica) eine canIBD-ähnliche Symptomatik provozieren, was somit idealerweise auszuschließen sein sollte.
Die übliche (oft wiederholte…) Breitband-Diagnostik ist sehr oft nicht zielführend. Ein Beispiel für eine wie üblich nicht zielführende histologische Diagnostik finden Sie hier.

Fallstudien

und ihre glücklicheren, gesünderen Hunde

Hinweise zur Vorgehensweise bei IBD/IGOR finden Sie hier

Das Wissen um die schwierige und schillernd wechselhafte mitunter auch wechselseitige (Besitzer und Hund) Symptomatik der canIBD erweitert sich andauernd und wird – automatisiert – über den notwendigerweise sich entwickelnden Fragebogen betreut. Das heißt, am Ende des ausgefüllten Fragebogens (bitte dort auch durch Ihren Eintrag der E-Mailadresse am Beginn des kostenlosen Fragebogens an Ihre/n örtlichen Tierärzt/in weiterleiten lassen!) erhalten Sie eine validierte Verdachtsdiagnose, die die tierärztliche Untersuchung vor Ort nicht ersetzen soll. Für eine individuelle tierärztliche Beratung können Sie an entsprechender Stelle dieser canIBD-Seite ein nach aktueller GOT kostenpflichtiges online-Ticket ziehen.

Wir raten auch aus arzneimittelrechtlichem Grund des vor Ort ggf. erforderlichen Rezeptierens die Hinzuziehung der bislang behandelnden TierärztIn.

Die typische Symptomatik von canIBD/Reizdarm tritt individuell üblicherweise nicht unbedingt im gleichzeitigen Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf -wird leider öfters auch als Futtermittelallergie angesehen- und ist ggf. nur über aufmerksame Langzeitbeobachtungen zu generieren. Genau das aber macht deren Erfassung so schwierig und wissenschaftlich so spannend…

Zudem ist die trotz längst wiederholt erfolgter Widerlegung der Eignung von Bluttests  zur Futtermittelallergiediagnostik eine Blutentnahme immer noch üblich.

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