Ergebnis Erstfragebogen
Dike
- Rasse: Berner Sennenhund
- Geschlecht: w
- Geburtsdatum: 14.08.2016
- Kastriert: j
Ernährung*
Ursprünglich Rohernährung und bei Leckerchen im Prinzip alles quer Beet, ohne Einschränkung. Nach der Borreliose-Erkrankung Umstellung wegen Verweigerung auf verschiedene Dosen und gekochtes Fleisch. Nach Diagnose Gastritis: Trockenfutter Hills Digestive Care i/d Sensitive, alternativ mit Reinfleischdosen Pferd + Reis oder Kartoffeln. In der Zeit häufig Hundekekse (Getreide) oder Knäckebrot als Leckerchen, was regelrecht vom Hund eingefordert wurde. Aktuell seit 3 Wochen: Royal Canin hypoallergen Trockenfutter, ausschließlich.
Medikamentation
Renes viscum (wegen Nierenproblematik). Sucrabest 2x. Bei Bedarf zusätzlich Heilerde.
Symptomatik
- Erbrechen: 2
weitere Angaben: – - Erbrechen mit Blutbeimengungen: 0
weitere Angaben: – - Durchfall: 2
weitere Angaben: – - Des Öfteren (zum Schluss des Kots) blutige Schleimauflage (ggf. wie Hülle); teilweise mit Blutauflagerungen/-schlieren auf sonst auch unauffälliger Kotstrippe/-wurst: 0
weitere Angaben: – - Kot mit Schleim (ohne Blut): 1
weitere Angaben: In der Akutphase der Gastritis vom Juli war fast täglich Kot mit Schleimhülle über mehrere Wochen - Teerstuhl: 0
weitere Angaben: – - Kot wie ‚Nürnberger Würstchen‘: 5
weitere Angaben: – - Schmerzhafter Kotdrang: 0
weitere Angaben: – - Bauchschmerzen: 2
weitere Angaben: – - Heisshunger: 1
weitere Angaben: – - Appetitverlust: 4
weitere Angaben: – - Gewichtsverlust: 1
weitere Angaben: zunächst 4kg Gewicht verloren, mittlerweile davon 1,5kg wieder aufgeholt – aktuell 38,5kg - Darmgeräusche: 1
weitere Angaben: – - Schmatzen: 3
weitere Angaben: – - Grasfressen: 1
weitere Angaben Grasfressen: Gras, manchmal Erde und Blätter von Vergissmeinnicht, direkt ausgesucht - Kotfressen: 0
weitere Angaben Kotfressen: – - Unruhe: 3
weitere Angaben: Dike hat fremden Menschen gegenüber eine regelrechte Phobie seit Welpenalter, was sich nicht gebessert hat, eher im Gegenteil. Ansonsten ist sie rela - Explosionsartige Kotentladungen: 0
weitere Angaben: – - Kleine Kotmengen: 0
weitere Angaben: – - Nächtl. Kotdrang: 1
weitere Angaben: – - Wiederkehrende Attacken: 2
weitere Angaben: kann ich schwer beurteilen, da die Problematik seit Februar besteht und seitdem maximal mal 14 Tage relative Ruhe war - Häufigkeit: 0
- Allgemeinbefinden während Krisen: 2
- Lebensqualität/Fitness aktuell: 2
- Wurde auf Giardien untersucht: j
- Giardien vorhanden: n
- CRP-Wert ermittelt: j
- CRP-Wert: <5
- Albumin-Serumspiegel: 0
- Juckreiz: 3
- Endoskopie: j
- Diagnose Endoskopie: –
- Person mit chron. Darmproblemen im Umfeld: n
- Datenfreigabe: j
- Sonstige Mitteilung: Angefangen hat das Ganze Anfang Februar mit kompletter Futterverweigerung und häufigem Erbrechen. Im Blutbild waren die Leber- und Nierenwerte erhöht – keine Entzündungswerte.
Diagnostiziert wurde zu dem Zeitpunkt dann eine aktive Borrelliose, die mit knapp 6 Wochen Doxycyclin behandelt wurde.
Aktuell wurde noch ein Befall mit hämolysierenden e coli festgestellt. - CIBDAI-Score: 5
- Datum der Berechnung: 2019-09-23
- Bisherige Tierarztkosten: ca. 3000,- €
- Alter bei erstmaligem Auftreten: 1-4
- IGOR: Ja
Nach Beratung – Kundenfeedback und Outcome
Es sind jetzt 10 Wochen nach Therapiebeginn und seit ca. 4½ Wochen ist Dike nahezu beschwerdefrei. Nach 1 Woche konnten wir nachts wieder durchschlafen und das Novalgin weglassen, nach 2–3 Wochen bemerkte man eine deutliche Wesensveränderung. Dike wurde sicherer, mutiger, lebenslustiger, und nach ca. 5½ Wochen hörten das Schmatzen, Sodbrennen, Gebetsstellung u.a. auf. Sie ist derzeit relativ ausgeglichen, hat Appetit und zeigt Lebensfreude und Übermut. Im Moment bin ich einfach nur froh und dankbar.
Kerstin H.
* Hinweis: Wir halten es für unsere tierärztliche Pflicht, alle vom Halter angegebenen Details der bisherigen leidensreichen Vorgeschichte darzustellen, es geht uns hier natürlich nicht um -grundsätzlich rechtens- vergleichende Werbung.