Hilfreiches aus dem Tierärztlichen Institut für empirisch-evidenzbasierte canIBD- und Artemisia annua-Therapie Dr.med.vet.E.M.Breuer

Ergebnis Erstfragebogen

Speedy

  • Rasse: Tibet Terrier (wahrscheinlich)/Pudel (sicher) Mix
  • Geschlecht: m
  • Geburtsdatum: 31.12.2010
  • Kastriert: j

Ernährung*

 Seit 3 Monaten 3 Mahlzeiten aus Reis oder Nudeln, Kartoffel/Karotte Babynahrung und wechselnd Rindfleisch, Huhn oder Thunfisch im eigenen Saft.
Täglich 1 Kaustange aus Rinderhaut, 1 kleiner Bisquitknochen. Ab und zu diverse Leckerli in verschiedenen Gesch ften. Davor bei uns Trofu morgens und abends, Nassfutter mittags je von Bosch bzw. Happy Dog. Hat Monate ohne Probleme funktioniert, zunächst wollte der kleine Fressbeutel das Trockenfutter nicht mehr annehmen.
Bei seinem Vorbesitzer (2 Jahre) hat er ausschließlich Chappi Trofu 2 x t glich bekommen. Probleme mit der Verdauung hatte er von Anfang an bei uns, wobei ich mich nicht mehr daran erinnern kann ob er, während er bei uns das Chappi bekommen hat auch schon Probleme hatte oder ob die nachher angefangen haben.

Medikamentation

Im April 15 Wurmkur auch gegen Giardien und Pro Kolin Paste, danach l nger beschwerdefrei. Gestern (22.7.15) Gabe von 1 x Langzeitcortison, 1 x mit Sofortwirkung – heute schlimmster schleimiger Stuhl (war noch nie so), Kerlchen hatte sichtlich Bauchschmerzen.
Komplette Blutuntersuchung hat nichts ergeben, leider habe ich vergessen mir eine Liste der untersuchten Parameter geben zu lassen, von daher weis ich jetzt gerade nicht ob der CRP Wert bestimmt worden ist.
Zuvor war der Durchfall nie so schleimig und sooo dringend.

Symptomatik

  • Erbrechen: 0
    weitere Angaben:
  • Erbrechen mit Blutbeimengungen: 0
    weitere Angaben:
    Durchfall: 0
    weitere Angaben: wässriger Durchfall nicht direkt, Kot ist sehr breiig
  • Durchfall mit Blutbeimengungen: 0
    weitere Angaben: Frisches Blut nicht, bin gerade dabei für Hämoccult zu sammeln Kot mit Schleim: 3 weitere Angaben: in unregelmäßigen Abständen
  • Teerstuhl: 0
    weitere Angaben:
  • Kot wie ‚Nürnberger Würstchen‘: 2
    weitere Angaben:
  • Schmerzhafter Kotdrang: 1
    weitere Angaben:
  • Bauchschmerzen: 2
    weitere Angaben:
  • Heisshunger: 4
    weitere Angaben:
  • Appetitverlust: 0
    weitere Angaben:
  • Gewichtsverlust: 1
    weitere Angaben: Seit April 500 g (Ausgangsgewicht 10,5 kg)
  • Darmgeräusche: 1weitere Angaben:
  • Unruhe: 2
    weitere Angaben: Unruhe nicht, war sehr schreckhaft hatte Phobien wie Mr. Monk, hat sich bei uns fast gelegt, zeigt sich jetzt t.w. wieder.
  • Explosionsartige Kotentladungen: 0
    weitere Angaben: Sehr schnelle Kotentladung, wenn kein Durchfall
  • Kleine Kotmengen: 0
    weitere Angaben:
  • Nächtl. Kotdrang: 0
    weitere Angaben:
  • Wiederkehrende Attacken: 3
    weitere Angaben:
  • Häufigkeit: 2
  • Allgemeinbefinden während Krisen: 2
  • Lebensqualit t/Fitness aktuell: 1
  • Wurde auf Giardinen untersucht: j
  • Giardinen vorhanden: n
  • CRP-Wert ermittelt: n
  • CRP-Wert: 0
  • Endoskopie: n
  • Datenfreigabe: j
  • CIBDAI-Score:5.2857142857143

Nach Beratung – Kundenfeedback und Outcome

Möchte die Geschichte von Speedy von Anfang an erzählen. Er kam zweijährig zu uns. Ich hatte gerade meinen Hund verloren, und er stand davor, seine Familie zu verlieren. Von Anfang an hatte er Durchfälle. Das hatte ich dem Futterwechsel und dem Stress, seine Familie verloren zu haben, zugeschrieben. Wir haben dann das „Futter" gekauft, das er bisher hatte — es wurde nicht besser, eher schlechter. Nach einem Jahr von mehr oder weniger Diätfuttergabe (Hühnchen und Reis) stand für den damaligen Tierarzt fest: er hat eine Reisallergie. Allerdings wurden auch nach Absetzung der Diät die Symptome nicht besser — ganz im Gegenteil, nach Antibiotika- und Cortisongabe wurde es immer schlimmer. Ich habe im Internet recherchiert und Ihren Fragebogen gefunden — hier ging mir ein Licht auf, im Gegensatz zu Speedys Tierarzt. Köttel wurden herauskatapultiert und/oder waren mit einer Pelle überzogen. Er war extrem schreckhaft und wollte sich nicht auf den Arm nehmen lassen. Es ist bei ihm mit Sicherheit eine Mischung aus ganz vielen Problemen, die er bei seiner ersten Familie erlebt hat. Er hat laut Aussage getrennt von der gesamten Familie ein halbes Jahr beim Herrchen gelebt. Seine Penisaußenhaut weist eine sehr große Verletzung auf. Er ist sehr verletzlich, traut sich auch nach fünf Jahren bei uns nicht, sich gänzlich „gehen zu lassen" — er darf bei uns im Bett schlafen, liegt dabei aber ausschließlich zu unseren Füßen. Niemals kam er höher kuscheln, niemals hat er sich vor uns komplett vor lauter Zufriedenheit auf den Rücken gelegt. Nach Fütterung von IBDerma war sein Gesundheitszustand schon sehr gut. Das ausgefallene Fell wuchs nach, der Kot war überwiegend normal, er hat sein ursprüngliches Gewicht wieder erreicht. Nun habe ich durch Zufall IGOR entdeckt, bestellt, gefüttert. Was soll ich sagen — ich kann es nicht nach Anweisung füttern, da er IBDerma nicht immer frisst, wenn ich es ihm hinstelle. Füttere jetzt 2x pro Tag, hat sich am besten bewährt. Das Futter wird kurz nass gemacht, Joghurt oder gekörnter Frischkäse darüber und dann IGOR eingemischt. Im Gegensatz zu irgendwelchen Medikamenten mag er IGOR, und ich muss es nicht „verstecken". Wir sind so dankbar und haben keine Ahnung, wie IGOR entwickelt wurde. Speedy wird mittlerweile echt moppelig, kann somit endlich sein Futter verwerten. Hat wieder super schönes Fell, wird schmusiger, hat zum ersten Mal auf dem Rücken liegend neben mir gekuschelt! DANKE. Würde IGOR gerne selber nehmen — spricht etwas dagegen?

* Hinweis: Wir halten es für unsere tierärztliche Pflicht, alle vom Halter angegebenen Details der bisherigen leidensreichen Vorgeschichte darzustellen, es geht uns hier natürlich nicht um -grundsätzlich rechtens- vergleichende Werbung.